"Monitoring im Handel": Studienergebnisse bieten wertvolle Einblicke
Köln, 03. Februar 2011 - Welche Kennzahlen, welche Kanäle nutzen die Verbundgruppenzentralen für die Kommunikation mit ihren Anschlusshäusern? Wie wirkt sich ein intensiver Informationsaustausch auf den Kooperationserfolg aus? Die aktuell erschienene Studie "Monitoring im Handel" von DER MITTELSTANDSVERBUND, IfG Münster, BBE Handelsberatung München und RKW Eschborn gibt umfassende Antworten.
Kommunikation und Information in Verbundgruppen
So zeigt die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Studie zunächst auf, wie die Informations- und Kommunikationsstrukturen zwischen den Verbundgruppen-Zentralen und den Anschlusshäusern heute beschaffen sind und welche Zukunftsfähigkeit diese Monitoringsysteme im Hinblick auf die heutigen Wettbewerbsanforderungen haben.
Ferner kann mit der empirischen Arbeit nachgewiesen werden, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Unternehmenserfolg und einem systematischen Erfassen und Auswerten von Steuerungsinformationen durch die Verbundgruppenzentrale gibt. Risiken kann frühzeitig gegengesteuert werden und Marktchancen können erkannt und aktiv genutzt werden. Damit spielt ein effizientes Monitoring für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der Verbundgruppen im MITTELSTANDSVERBUND eine zentrale Rolle. Eine Vielzahl der Verbundgruppen, die sich an der Erhebung beteiligt haben, setzen diese Monitoring-Instrumente bereits ein — so das erfreuliche Ergebnis der Studie.
Investitionsbedarf in effiziente Monitoringsysteme
Die Studie weist aber auch deutliche Entwicklungspotentiale aus: So wurden eine Reihe von Diskrepanzen zwischen dem Informationsbedarf der Zentralen und den tatsächlich vorliegenden Steuerungsinformationen festgestellt. Hier zeigt sich ein nicht unerheblicher Investitionsbedarf in das Monitoring-System.
Weiterer Forschungsbedarf zeichnet sich ebenfalls ab: Welchen jeweiligen Erfolgsbeitrag die Erhebung und Auswertung einzelner Kennzahlen und qualitativer Steuerungsinformationen zum Gesamterfolg des Kooperationssystems nun hat, muß in der Zukunft noch konkreter erhoben und nachgewiesen werden.
Vorstellung der Ergebnisse auf der PEAK am 10. Mai 2011
DER MITTELSTANDSVERBUND konnte Frau Professor Dr. Theresia Theurl, geschäftsführende Direktorin des IfG Münster, dazu gewinnen, die Highlights der Studie anlässlich der diesjährigen PEAK am 10. Mai 2011 vorzustellen. Frau Prof. Theurl wird nicht nur die Ergebnisse der aktuellen Studie präsentieren, sondern auch einen weiteren Ausblick auf die Erfolgsforschung in Kooperationen als zentralen Baustein in der strategischen Weiterentwicklung der Mitglieder des MITTELSTANDS-VERBUNDES geben.
Die Studie steht HIER zum Download bereit.






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