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Omnibus-Einigung: Mittelstand bekommt endlich Luft

Nach intensiven Verhandlungen haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission am 8. Dezember politisch auf die zentralen Elemente des Omnibus-I-Pakets verständigt. Die Einigung bringt eine der weitreichendsten Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen der vergangenen Jahre.

09.12.2025

Die neuen Regeln schaffen klare Grenzen für künftige Sorgfaltspflichten und verhindern zusätzliche Berichtslasten – ein entscheidender Erfolg für den kooperierenden Mittelstand. 

Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUNDDr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND, bewertet die Einigung wie folgt:

"Die Einigung ist ein dringend nötiger Schritt hin zu echter Praxistauglichkeit im EU-Regulierungsrahmen. Dass mittelständische Unternehmen spürbar entlastet werden und keine zusätzlichen Berichtspflichten aus Brüssel mehr fürchten müssen, ist ein starkes und längst nötiges Signal. Für Unternehmen unter 1.000 Beschäftigten, die nun klar vor neuen Pflichten geschützt werden und branchenspezifische Vorgaben nur noch freiwillig leisten müssen, entsteht endlich verlässliche Planungssicherheit.

Mit der klaren Trennlinie zwischen Unternehmen über 5.000 Beschäftigten, die künftig direkt unter die Sorgfaltspflichten fallen, und Betrieben unter 1.000 Beschäftigten, die auch mittelbar nicht in neue Berichtslasten gezogen werden dürfen, entsteht ein verlässlicher und realitätsnaher Ordnungsrahmen.

Gleichzeitig bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Ziel – aber mit Regeln, die sich an Realität und Ressourcen orientieren. Die Politik sieht, dass Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit Grenzen haben. Für den kooperierenden Mittelstand ist das ein Erfolg.“

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Juliane Wehr-Ibold | Leiterin Kommunikation | DER MITTELSTANDSVERBUND
Juliane Wehr-Ibold<span class='info'>Leiterin Kommunikation</span><span class='cat'>DER MITTELSTANDSVERBUND</span> Juliane Wehr-Ibold Leiterin Kommunikation DER MITTELSTANDSVERBUND E-Mail schreiben