EHI-Studie: Stationär wird digitaler

Aufatmen im deutschen Handel. Laut Ergebnissen der EHI-Studie "Der Store im Omnichannel-Zeitalter" blicken deutsche Händler entspannt in die Zukunft. Den Auswirkungen auf die Ladengeschäfte durch den wachsenden E-Commerce-Anteil sehen sie gelassen entgegen.

Berlin, 01.10.2015 — Die düsteren Prognosen des schwindenden stationären Handels bleibt aus. So das Ergebnis der Studie "Der Store im Omnichannel-Zeitalter" des EHI Retail Institute, die am 16. September auf der EHI Retail Design Konferenz in Düsseldorf vorgestellt wurde.

E-Commerce: Keine Flächenveränderung, aber mehr Angebot

Die prophezeite Panik unter den Händlern bleibt aus. Der E-Commerce hat in Deutschland einen Marktanteil von rund 10 Prozent – weiteres Wachstum wird erwartet. Negative Folgen sehen die Befragten der Studie allerdings nicht. Zwar werde das Angebot für Kunden insgesamt größer, zwei Drittel der Händler erwarten aber keine Auswirkungen auf die Verkaufsflächen. Ein Drittel rechnet bei Neueröffnungen mit einer erhöhten Anzahl an Showrooms und Pop-Up-Stores als Auswirkung des E-Commerce.

Digitalisierung schafft Mut zur Investition

Gut 71 Prozent der Befragten sehen Investitionen als Auswirkung des Online-Handels für notwendig. Fast die Hälfte (45 Prozent) rechnet mit Mehrausgaben zwischen fünf und zehn Prozent. Energieeffizienzmaßnahmen sowie das Trading-Up sind besonders beliebte Investitionen der Händler. Sofern digitale Elemente und Omnichannel-Services bereits als Investitonsschwerpunkte definiert werden, sind dies bisher in erster Linie technische Anforderungen, die an die Planungsabteilung herangetragen und von dieser umgesetzt werden (z.B. Einbau von Monitoren).

Für die Studie wurden 41 Planungsleiter aus dem Handel, 50 Ladenbauunternehmen und Planungsbüros aus der D-A-CH und 87 Geschäftsführer befragt. Die vollständigen Ergebnisse werden Ende Oktober veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Webseite des EHI Retail Institute

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