AK Kooperatives Marketing: Lokale Positionierung der Mitglieder

Lokales Marketing – wie eine Verbundgruppe seine Anschlusshäuser regional stark positionieren kann, thematisierte der Arbeitskreis Kooperatives Marketing auf seiner Herbstsitzung am 25./26. November bei der TopaTeam AG in Wolnzach.

Wolnzach, 25./26.11.2015 — Das Marketing einer Verbundgruppe auf die lokalen Anschlusshäuser zu übertragen, stellt jede Zentrale vor eine große Herausforderung: Welche Marketingstrategie kann von den Anschlusshäusern vor Ort umgesetzt werden? Welche Hilfsmittel können eingesetzt werden? In der Herbstsitzung des Arbeitskreises Kooperatives Marketing am 25. und 26. November standen genau diese Fragen im Vordergrund.

Zu Gast war das Gremium bei einer Verbundgruppe, die es geschafft hat, den Schreinereien und Tischlereien Franchise zu erklären und sie dafür zu begeistern. Bei TopaTeam im niederbayerischen Wolnzach hatten die Teilnehmer zunächst die Gelegenheit mit dem Mitglied der Geschäftsleitung Daniel Ritz zu diskutieren.

Nicht nur die Kooperation TopaTeam sieht sich neuen Herausforderungen im Markt gegenüber. Kundengewinnung durch den lokalen Handwerker im oberen Einkommenssegment ist dabei nur ein Ziel. In einem erstklassigen Vortrag zeigte Daniel Ritz intelligente Marketing-Ideen auf und stellte Lösungsansätze aus dem TopaTeam vor.

Als eine Möglichkeit stellte er den von der Kooperation entwickelten Marketing-Baukasten vor, der bei den Teilnehmern auf Begeisterung stieß. Ritz betonte, dass es zum Erfolg solcher Baukasten-Konzepte notwendig sei, dass die Zentrale ihren Mitgliedern bestimmte Inhalte vorgebe und ihnen damit Arbeitsprozesse erleichtere. So nutzt die TopaTeam AG etwa eine Text-Agentur, um den Inhalt auf den Webseiten vorzubereiten.

Auch der Key Account Manager der K H GmbH, Klaus Hurtmanns, weckte mit dem Vortrag "Hybride Medien für den Mittelstand" großes Interesse, als er eine Kampagne zum Content-getriebenem Cross-Media ausführlich vorstellte. Hierbei stellte sich erneut heraus, dass die Herausforderung des heterogenen Informationsverhaltens von Zielgruppen, nur durch gezielte Ansprache gelingt. Situationsbedingte, direkt aus dem Kontext nutzbare Inhalte müssen dabei die Offline und Online Marketingaktivitäten über alle Kanäle verbinden.

Neben Ritz und Hurtmanns fanden weitere spannende Diskussionen über Möglichkeiten des digitalen Marketings statt. So wurden neben laufenden Projekten auch neue Ansätze ausführlich und detailliert besprochen. 

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