Marketing- und Kommunikationsprozesse

Kundenansprache und –akquisition spielt sich zunhemend auch in der Welt der Social-Media-Plattformen ab, deren Zielgruppen bzw. Nutzerprofile in der Regel leicht zu analysieren sind. Ein Großteil der 19- bis 25-Jährigen bewegt sich beispielsweise täglich auf Instagram, Snapchat etc. Viele Großunternehmen vermarkten deshalb passende Produkte längst über diese Medien. Auch der Mittelstand muss die Chancen nutzten.

„Es ist schon ein großer Fortschritt, den Willen zum Fortschritt zu haben“. (Seneca)

Transformationscontrolling: Um ein konkretes Bild vom allgemeinen Digitalisierungsniveau der Verbundgruppen zu gewinnen, gab es im Frühjahr 2017 in Zusammenarbeit mit der DATEV eG eine erste Umfrage. Durch zukünftige regelmäßige Wiederholungsbefragungen soll der Transformationsprozess beobachtet und gegebenenfalls mit weiteren Initiativen gefördert werden.

Kommunikation digitalisiert sich

Auch die klassische Kommunikation mit bereits akquirierten Kunden verlagert sich zunehmend in die digitale Welt. Neben der Nutzung einfacher Transformationsinstrumente (digitale Prospekte anstelle von Papierprospekten) ist insbesondere die individuelle Kommunikation mit dem Kunden auf den Kanälen, in denen er sich aufhält, unverzichtbar.

Das Bespielen unterschiedlicher sozialer Netzwerke setzt längst mehr als Einzelexpertise voraus. Vielmehr wird zunehmend mit zentralen Verteilmaschinen eine Botschaft kanalspezifisch in unterschiedlichen Netzwerken lanciert. Neben der Bereitstellung der Infrastruktur kommt der Verbundgruppe hierbei eine zentrale Funktion bei der Beschaffung oder Generierung von permanent aktuellem Content zu.

Auffindbarkeit der Internetpräsenz optimieren

Die Auffindbarkeit bei den gängigsten Internetplattformen wie Google und Facebook, aber auch viele andere Plattformen aus dem Verlags- und Telekommunikationssektor oder dem Bereich der Navigationssysteme ist zu forcieren. Um hier erfolgreich zu sein, ist die Zusammenarbeit mit Spezialisten dringend empfohlen. Etabliert haben sich verschiedene Dienstleister, die Algorithmen der Plattformen kennen und so die Präsenz der lokalen Unternehmen im Internet optimieren und ihre Auftritte auf den verschiedenen Plattformen synchronisieren können.

Selbstverständlich muss auch die technische Funktionalität dem neuesten Standard zum Beispiel im Hinblick auf die Ladezeit einer Seite entsprechen. Ein zu langsamer Download vertreibt den Kunden auf nimmer Wiedersehen!

Neuorganisation von Führung und Wissen

Die Digitalisierung greift aufgrund ihrer Komplexität und ihrer disruptiven Dynamik tief in die Prozessabläufe des Unternehmens ein – in Personalstrukturen, Hierarchien und Wissensmanagement, in Beschaffung, Logistik, Kommunikation und Vertrieb – und verlangt der Unternehmensleitung deshalb höchste Wahrnehmung und systemgerechte Steuerung ab. Führungsverhalten, Unternehmenskultur und Kollaborationsgefüge gehören auf den Prüfstand.

Vernetztes Warenwirtschaftssystem

Auf der Grundlage optimaler Internet- und Medienpräsenz der Anschlussunternehmen, ob mit individuellen Lösungen oder auf gemeinsamer Gruppenplattform, kann das Verbundgruppenmarketing aufsetzen. Dies macht aber erst dann wirklich Sinn, wenn auch der lokale Unternehmer ein geeignetes Warenwirtschaftssystem betreibt, das mit dem Verbund vernetzt ist.

Hierzu müssen Verbundgruppenmitgliedern konsequent einheitliche und vernetzbare Lösungen durch die Zentralen angeboten und deren Implementierung unterstützt werden. Auf dieser Grundlage können Artikeldaten, deren sachliche und lizenzrechtliche Aufbereitung ebenfalls eine Kernleistung der Zentrale darstellt, übermittelt und verwaltet werden.

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