Mindestanforderungen zum Einstieg in die Digitalisierung

Längst von besonderer Bedeutung ist die Synchronisation bzw. der Datenaustausch mit mobilen Devices. Hier steht nicht nur die Bequemlichkeit des Kunden im Fokus, sondern auch der Google-Algorithmus, der nicht für mobile Endgeräte optimierte Internetseiten von den ersten Positionen automatisch zurückstuft.

Digitale Infrastruktur und Präsenz müssen stimmen

Da sich zwischenzeitlich mehr als 80 Prozent aller Kunden mobil über das Smartphone informieren, gehört es sicherlich zu den Mindestanforderungen, dass die Internetpräsenz technisch auf dieses Format optimiert ist. Auch die Ladezeiten für das Aufrufen der Daten entscheiden darüber, ob ein Kunde auf die Seite kommt oder rasch weiter klickt.

Die Darstellungen sämtlicher kundenrelevanter Informationen müssen ansprechen (etwa mit qualitativ hochwertigen Fotos oder Videos). Auch sollten leicht zu handhabende Tools zum Bewerten der Produkte und Dienstleistungen durch den Nutzer/Verbraucher vorhanden sein, da sie weitere Kunden bei der Kaufentscheidung unterstützt. Eine standardisierte Integration von Produktdaten in das Warenwirtschaftssystem ist dabei dringend empfohlen und zunehmend unerlässlich.

Ein kundenzentriertes Unternehmen benötigt zudem ein „Customer-Relationship-Management“ (CRM), mit systematisch eingepflegten Kundendaten. Dazu gehören Verkaufshistorien ebenso wie die Dokumentation von Kampagnen und deren Ergebnisse.

Weiteres digitales Rüstzeug im Wettbewerb

  • ERP (Enterprise-Resource-Planning) zur gesamtkonzeptionellen Planung und Steuerung sämtlicher Ressourcen, Prozesse und Systeme, die u.a. so ausgelegt sein müssen, dass sie auch kanalübergreifend genutzt werden können. Hierzu zählen bspw. einheitliche Preisdarstellungen, Produktverfügbarkeitsanzeigen, verschiedene Rücksendungsmöglichkeiten etc.
  • Warenwirtschaftssysteme mit Multi-Channel-Tauglichkeit: Um im Vertrieb verschiedene Kanäle zu verknüpfen, ist eine einheitliche Datenbasis unerlässlich. Dazu bedarf es der Verwendung (international) standardisierter Artikel- und Katalog-Codierungen (European Article Number (EAN), „BMECat“, Strich-, Bar-, 2D-, QR- oder BIDI-Codes, Global Trade Item Number (GTIN)).
  • Professionelle SEO-, SEA- und Social-Media-Konzepte
  • Datenanalyse-Tools
  • Einsatz von „Dashboards“ bzw. Auswertungssystemen zur regelmäßigen Dokumentation der Geschäftsprozesse. Dies ermöglicht eine Bewertung des Sortiments, der eingesetzten Marketing- und Vertriebskanäle sowie der genutzten Dienstleister über alle genutzten Systeme hinweg.

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